Ein Plädoyer für WLAN-freie Grundschulen

Antrag der Aschaffenburger Stadträte Leonie Kapperer und Bernhard Schmitt

 

Die ÖDP Stadträte Leonie Kapperer und Bernhard Schmitt haben im September 2018 einen Antrag gestellt, in dem sie fordern, Grundschulen nicht mit WLAN auszustatten. Bedauerlicherweise wurde dieser Antrag nach wie vor nicht im Stadtrat behandelt.
Dabei bietet die wissenschaftliche Datenlage zu den Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf den menschlichen Organismus genügend Anlass, im allzu großzügigen Umgang mit WLAN eine gewisse Zurückhaltung an den Tag zu legen, v. a. wenn es um die Jüngsten in unserer Gesellschaft geht. Die bisher größte Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur WLAN-Frequenz 2,45 GHz in der Zeitschrift ‚umwelt-medizin-gesellschaft‘ ergab: Mehr als 100 Studien weisen nach, dass die Schüler durch WLAN-Netze und Endgeräte erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Schon nach kurzer Zeit kann z. B. die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit deutlich herabgesetzt werden. Dies wiederum hat weitreichende Auswirkungen auf die psychische Entwicklung, den Lernerfolg und die Berufschancen.

Für weitergehende Informationen sei an dieser Stelle auch auf die Website des ÖDP-Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner verwiesen. hier

Die Stadtratskandidatin Elke Fertig, die für die gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk e. V. arbeitet, vertritt eine klare Position zu diesem Thema: „Die gesundheitlichen Risiken, die mit Mikrowellenfunk einhergehen, müssen endlich bei der fortschreitenden Digitalisierung Berücksichtigung finden. Gerade den Kleinen sollten wir Räume zur Verfügung stellen, in denen sie nicht massiver Strahlung ausgesetzt sind.“


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