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"Planet schwebt in Lebensgefahr"

Luisa Neubauer wird zitiert, dass "keine der Parteien eine angemessene Antwort auf die Drastik der Lage" habe. Das mag wohl für die im Bundetag vertretenen Parteien zutreffen, nicht aber auf eine kleinere Partei, die außerparlamentarisch einiges angestoßen hat: den Nichtraucherschutz zum Beispiel oder das Bienen-Volksbegehren in Bayern. Wenn der Planet in Lebensgefahr schwebt, dann muss man alles tun, um ihm zu helfen. Wir können nicht mehr so weiterleben wie bisher. Das wird leider nicht ohne Verzicht zu erreichen sein. Es könnte sehr rasch eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt, die Steuerbefreiung auf Kerosin aufgehoben, die Strompreisausnahmen für die Industrie verringert, das Dieselprivileg abgeschafft oder der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas forciert werden. Das wird manchen nicht schmecken, aber die Alternative, den Kinder und Enkeln die Zukunft zu rauben, kann keine wirkliche Option sein!
Ohne Verbote wird es leider keine ausreichende Veränderung geben. Das wird zwar als Tabu dargestellt, aber zum Beispiel das Verbot von FCKW hat die Ausweitung des Ozonlochs gestoppt und wurde sehr schnell akzeptiert.
Es reicht nicht aus, nur auf technische Lösungen zu setzen, denn diese haben bisher noch keine Reduktion von CO2 wegen der Rebound-Effekte geführt. Man kann zwar so tun, als wäre ein "Weiterso in Grün" möglich, aber ohne schmerzliche Einschnitte kann der "Planet in Lebensgefahr" zwar überleben, wir Menschen darauf aber nicht. Professor Harald Lesch formuliert es so: "Vergesst alle technischen Hoffnungen. Niemand will's hören, aber es hilft nur Energiesparen - nicht nur ein bisschen, sondern erheblich."

FDG