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ÖDP fordert nachdrückliches Verbot von Feuerwerk in der Silvesternacht

Das Feuerwerk in der Silvesternacht ist für alle Wild- und Nutztiere ein Horror! Der ohrenbetäubende Lärm und die hell grell aufleuchtenden Blitze lösen bei ihnen Stress, Angst und Panik aus. Gerade Haustierbesitzer haben genug Erfahrung mit verängstigten Tieren in dieser Nacht.

Auch Landwirte sind betroffen: Rinder, Schafe und Pferde sind Fluchttiere und können in Panik geraten und durchgehen! Wie jedes Jahr brennen besonders gerne die Nutztierställe, da diese zu 100% aus Holz bestehen und mit leicht brennbarem Material gefüllt sind.

Dazu kommen noch die Belastungen der Coronapandemie: Der Feinstaub aus Raketen und Böllern schwängert die Luft zum Jahreswechsel massiv und gefährdet damit unsere Gesundheit. Diese mit Feinstäuben, Stickoxiden und Atemgiften belastete Luft atmen dann alle von klein bis groß in einer Zeit ein, in der Atemwegsinfekte zum Tagesgeschehen gehören.

Hinzu kommen schwerwiegende Verletzungen und unzählige Sachschäden durch unsachgemäße Handhabung. Polizei, Krankenhäuser und medizinisches Personal arbeiten aufgrund der Pandemie seit Monaten an der Belastungsgrenze - da ist jeder Verletzte oder Brandschaden einer zu viel.
Der Feuerwerksmüll landet in unserer Landschaft, im Wasser, Wald oder in heimischen Gärten, wo er entweder gar nicht oder nur mühsam und unvollständig eingesammelt werden kann und somit Sondermüll und Gift vor Ort darstellt.

Deshalb hat die ÖDP der Stadt Kempten ein Feuerwerksverbot für den Jahreswechsel 2021/2022 beim OB beantragt.
Besser wäre es, das für die Knallerei ausgegebene Geld an regionale oder soziale Projekte zu spenden. Die Silvesterparty und dem Jahreswechsel mit Sekt, Musik und Freunden zu feiern macht den Jahresstart besser als Ihn mit den Böllern den Krieg zu erklären.
 

 

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