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Wichtige Unterschiede zwischen den Grünen und der ÖDP

Heute reden viele von "Nachhaltigkeit", "Umweltverantwortung" und "Bewahrung der Schöpfung". Auch über die Gefahren des Klimawandels redet man und davon, erneuerbare Energien fördern zu wollen.
Die Praxis sieht oft anders aus:
- zunehmender Ressourcenverbrauch
   z.B. Wasser. Land, Bodenschätze
- halbherzige Bekämpfung des Klimawandel
   z.B. Verzögerung des Kohleausstiegs,
          Glorifizierung des privaten Verkehrs,
          private Flugreisen und Kreuzfahren
- ungeheure Mengen Gifte und Antibiotika in der Landwirtschaft
- Zerstörung riesiger Lebensräume um Rohstoffe zu gewinnen
   z.B. Eisen, Stahl, seltene Erden, Sand, Palmöl, Soja als Futtermittel für unser Fleisch...

Wer eine andere Politik will, muss eine ökologisch motivierte Partei wählen.
In Deutschland gibt es zwei: Bündnis 90/Die GRÜNEN und die ÖDP
Warum eigentlich? Wo liegen die Unterschiede?

Keine Firmenspenden

Um eine von Lobbyinteressen unabhängige Politik umzusetzen, nimmt die ÖDP seit ihrer Gründung Sach- oder Geldzuwendungen nur von natürlichen Personen an. Die ÖDP fordert ein Verbot von Parteispenden und Parteisponsoring durch Unternehmen und juristische Personen (Großorganisationen), ebenso eine Spendenbegrenzung für natürliche Personen. Geldgeschenke von Konzernen an Parteien sind Gift für eine transparente und faire Demokratie und müssen verboten werden.

Die Grünen hingegen lassen sich jedes Jahr von BMW, Allianz Versicherung, Commerzbank und anderen, auch Verbänden wie dem Verband der Metall- und Elektroindustrie finanzieren.

Moratorium beim Ausbau von 5G

Die ÖDP kritisiert die klangheimliche Einführung von 5G, ohne eine Gefahrenabschätzung.
Sie kennt die industrieunabhängigen Studien zu den Risiken moderner Kommunikationstechnologie und kritisiert deshalb schon den bisherigen Ausbau der Mobilfunknetze. Nun soll das Internet der Dinge und das autonome Fahren kommen, was eine enorme Zunahme gesundheitsschädlicher elektromagnetischer Felder bedeutet. Außerdem bieten Smart City, Home, Mobility, School ... eine totale Überwachung aller in Echtzeit. Diese Digitalisierung ist der Umbau unserer Demokratie zu überwachten Zonen. Mehr Konsum bedeutet auch einen enormen Energiebedarf und mehr Klimaschäden, ein Widerspruch zur erforderlichen Energiewende.

Die Grünen fördern die Entwicklung und Nutzung moderner Technologien und heben die erhöhte Lebensqualität hervor. Sie wollen die digitale Infrastruktur weiter ausbauen und die Netzbetreiber zum weiteren Netzausbau verpflichten, um Funklöcher zu stopfen.

Analoge Kindheit

Die ÖDP wehrt sich gegen die Digitalisierung der frühen Pädagogik. Eine "analoge" Kindheit mit Erlebnissen im Freien, mit praktischen und sportlichen Aktivitäten, Umgang mit Tieren ... schafft mehr Lebensqualität als das zwanghafte Streben nach angeblich nötiger digitaler Bildung. Es ist lernpsychologisch erwiesen, dass Synapsen sich durch BEGREIFEN bilden und Kinder die Dinge ganzheitlich mit allen Sinnen erleben müssen, um gewinnbringend zu lernen.

Gesundheitsvorsorge und Aufklärung wird gerade im Bereich des Mobilfunks wichtiger. Unzählige Studien beweisen die Gefahren durch Mikrowellen. Deswegen fordern wir die WLAN-freie Grundschule. Außerdem lehnt die ÖDP Funkmasten in der Nähe von Schulen und Kindergärten ab. 

CSU, SPD; FDP, FW und Grüne laufen dem Zeitgeist nach und wollen die "i-Phonisierung" der Schulen.

Postwachstumswirtschaft statt grünes Wachstum

Die ÖDP steht für das Konzept der "Gemeinwohlökonomie". Unverzichtbar sind eine Zurückhaltung bei der Ressourcenausbeutung und international faire Produktionsweisen. Die ÖDP ist gegen Leiharbeit und gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Wachstumskritisch plädiert die ÖDP für einen bescheideneren Lebensstil. Sie verschweigt nicht, dass Abstriche am materiellen Konsum unvermeidlich sind. Ohne Genügsamkeit ("Das brauche ich nicht.") wird der Planet nicht stabilisiert werden können.

Die Grünen setzen auf grünes Wachstum. Allein durch die Ausschöpfung aller modernen technischen Möglichkeiten wollen sie die Umwelt retten. Das ist ein Trugschluss, weil beispielsweise ein Elektroauto zum Teil Umweltverschmutzung und menschenunwürdige Minenarbeit in anderen Teilen der Welt verursacht oder ein Windrad durch Flächen- (Sockel) und Ressourcenverbrauch die Umwelt stark belastet.  
Als die Grünen an Regierungen beteilitg waren, beschlossen sie
- die Senkung des Spitzensteuersatzes
- die Senkung der Körperschaftssteuer
- die Deregulierung des Kapitalmarktes
- die Senkung der Erbschaftssteuer
- und weiteten Leiharbeit und Niedriglohnsektor aus.

Schnellstmögliche Energiewende

Ein wirksamer Klimaschutz setzt eine rasche Energiewende voraus. Dafür setzt sich die ÖDP ein.

Die Grünen betonen das auch, haben aber die Fortführung der Kohleverbrennung hingenommen. Beispielsweise hat RWE zur Abholzung des "Hambacher Forstes" die Erlaubnis von der damaligen rot-grünen Landesregierung von NRW erhalten.

Gefahr Gentechnik

Die ÖDP sieht die Gentechnik als Gefahr für das Leben und für die bäuerliche Landwirtschaft.

Die Grünen haben unter der Ministerin Künast die Gentechnik faktisch gefördert, indem man sich auf europäischer Ebene der Stimme enthalten hat.
Der grüne Parteichef Habeck wirbt innerparteilich dafür, sich für die Gentechnik zu öffnen.

Freihandelsabkommen verhindern

Die ÖDP lehnt Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, TISA ab, da die Demokratie sonst in eine Wirtschaftsdiktatur umgewandelt wird. Strikt ist die ÖDP gegen Schiedsgerichstverfahren in den Freihandelsabkommen.

2014 stimmten die Grünen für das Ukraineabkommen und die darin enthaltenen Schiedsgerichstverfahren. Damit begünstigen sie einen Selbstbedienungsladen für internationale Konzerne.  Die grüne Landesspitze von BW hat sich positiv zu TTIP geäußert und will einen Beirat dazu einrichten.

Keine weiteren "sanften" Drogen legalisieren

Die ÖDP lehnt die Legalisierung weiterer "Alltags-Drogen" wie Marihuana ab. Eine sprachliche Verharmlosung ("weiche Drogen") dient niemandem. Ausnahmen können bei schweren Krankheiten gemacht werden. 

Die Grünen streben eine Legalisierung an.

Menschenbild

Die ÖDP hat sich vor Jahrzehnten von den Grünen getrennt, als feststand, dass es in dieser Partei für den Schutz des ungeborenen Lebens kein Verständnis gibt. Das Problem wurde ausschließlich unter dem Aspekt des Selbstbestimmungsrechts der Frau diskutiert. Auch die ÖDP will keine Strafrechtslösungen. Wir wollen aber argumentativ das Lebensrecht am Anfang und am Ende stärken. In einem wohlhabenden Land darf es keine "sozialen Notlagen" geben, die zu Abtreibungen veranlassen.

Die ÖDP hat sich vor rund 30 Jahren von den Grünen getrennt, als feststand, dass es in dieser Partei für den Schutz des ungeborenen Lebens kein Verständnis gibt. Das Problem wurde ausschließlich unter dem Aspekt des Selbstbestimmungsrechts der Frau diskutiert.

Art. 6 GG: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates."

Die ÖDP steht vorbehaltlos zum Artikel 6 und tritt dafür ein, die volle Wahlfreiheit des Lebensstils für Eltern durch ein Familiengehalt (Betreuung, Erziehung, Pflege) zu schaffen. Wer sein Kind in eine Krippe geben will, kann dafür das sozialversicherungspflichtige Gehalt verwenden. Wer dies nicht will, kann sich diese Entscheidung dann auch leisten. Steuergelder würden nicht nur in Kitas, sondern auch in die private Betreuung fließen.

Die Grünen wollen eine umfassende Betreuung und Erziehung in staatlicher oder kommunaler Hand. Für sie ist Familie ein Auslaufmodell.

Ökologischer Fußabdruck versus grüner Ablasshandel

Die ÖDP misst den nachhaltigen Lebensstil an der ökologischen Gesamtbilanz. Dazu nutzt sie den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes. Es nützt wenig, ein Passivhaus zu bewohnen, ein E-Mobil zu fahren und immer im Bioladen einzukaufen, wenn nicht Urlaubsreisen und digitaler Konsum einbezogen wird. Uns stehen 2,5 t CO2 pro Jahr und Person zu, wir verbrauchen aber in Deutschland 12 t. Umweltbewusstsein führt nicht immer zu klimagerechtem Leben, sondern kann "Greenwashing" bedeuten. Es ist ein Irrglaube, dass die Vermehrung ökologisch korrekter Objekte die Gesamtsituation verbessern würde.

Bei vielen "Grünen" wird die Kluft zwischen moralischem Selbstverständnis und tatsächlichem Handeln offenbar. Wenn zum Beispiel Katarina Schulze am 2.1.2019 auf Facebook aus Kalifornien postet "Sonne statt Böller" wird der Gegensatz zwischen theoretischer und empirischer Nachhaltigkeit deutlich. Mit dem Kurzurlaub hat sie ihr komplettes persönliches CO2-Budget für Jahre verbraucht.

Es ist erwiesen, dass die Grünen Flugzeuge mit schlechtem Gewissen häufiger nutzen als Union, SPD oder Linke (laut einer Umfrage).

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