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Weltweit gerechte Verteilung von Covid-19-Impfstoffen gefordert

Auf dem nächsten Treffen der WTO (Welthandelsorganisation) sollen Angela Merkel und Sebastian Kurz für eine zeitweise Aussetzung der Patentrechte bei dringend benötigten medizinischen Produkten stimmen. So könnten mehr Impfstoffe produziert werden. Das fordern das Missionsärztliche Institut und die Jesuiten in Deutschland. Unterstützen Sie das Anliegen. Klicken Sie hier!

WHO prangert die wachsende Kluft zwischen armen und reichen Ländern bei den Corona-Impfraten an

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte, die Kluft wachse "jeden Tag und werde jeden Tag grotesker".  In vielen reicheren Ländern würden bereits "jüngere, gesunde Menschen mit geringem Krankheitsrisiko" geimpft und dies "auf Kosten des Lebens von Gesundheitspersonal, älteren Menschen und anderen Risikogruppen in anderen Ländern". Für Tedros ist dies nicht nur ein "Skandal", sondern epidemiologisch gefährlich, denn in den Ländern mit hohen Fallzahlen drohten neue Mutanten, die gegen die bestehenden Impfstoffe immun werden könnten. Von den weltweit ca. 430 Millionen Impfdosen wurden in wohlhabenderen Ländern die meisten verabreicht. Andere Länder warten trotz der internationalen Covax-Hilfsinitiative immer noch auf ihre erste Lieferung. Weiter  (März 2021)


Die Wachstumsfrage

Nico Paech stellt in "frings 2-2020" fest, dass die immensen Wohlstandzuwächse der vergangenen Jahrzehnte eine immer störanfälliger werdenden Ökonomie zu verdanken seien: global entgrenzte Beschaffungs- und Absatzmärkte, industrielle Spezialisierung, Digitalisierung ... Die Pandemie zeigt, wie fragil die moderne Zivilisation geworden ist.
Politische Reaktionen wollen den Wohlstand nicht antasten. Weiterhin wird unverbesserlich an den Fortschritt geglaubt oder die Mäßigung der Ansprüche abgelehnt, weil dafür keine demokratischen Mehrheiten gewonnen werden können. Deshalb wird politische Handlungsfähigkeit durch kurzfristige Symptompolitik vorgetäuscht. Die Schulden türmen sich weiter auf. Sollen diese wieder durch Wachstum getilgt werden, fördert es die Klimakatastrophe.
Wir kommen nicht umhin, Wachstum, Globalisierung und Technologieabhängigkeit einzugrenzen. Lebensstilkorrekturen müssen risikiert werden, um das Überleben zu sichern. Der Abschied vom Wachstumsdogma ist überfällig. "Die Überlebensfähigkeit erfordert jedoch, den fortschrittsbesoffenen Versprechungen eines längst gescheiterten, nur noch künstlich beatmeten Wohlstandsmodells widerstehen zu können."

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Der ÖDP-Bundesvorstand erkennt die Gefahr durch Corona an. „Verschwörungstheorien haben bei uns in der ÖDP keinen Platz“, so Rechholz. Das Virus ist da und bedroht Menschenleben und diese gilt es zu schützen. Welches dabei aber der richtige Weg ist, darüber müsse offen gesprochen werden.
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Es gibt aber eine Reihe von akuten Problemfeldern, die jetzt bearbeitet werden müssen, um die Folgen der Krise abzumildern und aus Fehlern zu lernen. Dringliche Maßnahmen hat der ÖDP-Bundesvorstand in dieser Stellungnahme zusammengestellt.

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Kurze Corona-Verschnaufpause ändert nichts an der Grundtendenz: die Erde ist überlastet!

Am 22. August war der "Erdüberlastungstag". Das bedeutet, dass schon jetzt alle nachwachsenden Rohstoffe für dieses Jahr aufgebraucht sind. Lag der Erdüberlastungstag 2019 noch am 29. Juli, rückt er wegen der Corona-Krise gut drei Wochen nach hinten. Wer meint, Corona würde der Erde und dem Klima eine Verschnaufpause verschaffen, muss erkennen, dass der Verbrauch der Ressourcen zwar möglich, aber eine nachhaltige Trendwende nicht erfolgt ist.
Jedes Jahr machen die Forscher des "Global Footprint Network" eine Berechnung, wann die natürlichen Rohstoffe für das jeweilige Jahr aufgebraucht sind. Das Ziel der Kampagne ist es, die Begrenztheit der natürlichen Vorräte und der Erde ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und aufzuzeigen, wie das Datum in die Zukunft geschoben werden kann.
Jeder Mensch verbraucht Rohstoffe und Energie, produziert Müll und Abgase. Man stellt sich vor, dass jeder Mensch einen sogenannten „ökologischen Fußabdruck“ auf der Erde hinterlässt. Diesen kann man errechnen: WÄHLEN SIE EINEN DER DREI RECHNER HIER


Die Maske gehört über Mund   u n d   Nase

Viele Monate Maskenpflicht – langsam wird es lästig und manche werden nachlässig. Häufig kann man beobachten, dass die Maske unter der Nase hängt. Masken sind nur dann eine wirkungsvolle Maßnahme, wenn man sie richtig trägt. RKI: "Wenn die Maske unter der Nase ist, ist das so, als hätte man keine auf". Man sollte also Mund und Nase bedecken, die Maske möglichst nur an den Bändern anfassen, sicher verwahren und regelmäßig waschen. Übrigens: Durch Einwegmasken bekommt man besser Luft als durch Stoffmasken. Auf keinen Fall sollte man eine FFP-Maske mit Ventil tragen. Das wäre zwar ein guter Schutz für einen selber, aber andere würden gefährdet.

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