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Die Münchner Lehrerin Ulrike Pauli zahlte die Monatsmiete ihres Lieblings-Buchladens, weil ihr bewusst geworden ist, dass sie in der aktuellen Lage ein geregeltes Einkommen hat. Da sie für den (ausgefallenen) Osterurlaub Geld zurückgelegt hatte, rief sie bei der Buchhändlerin an und bot ihr an, eine Monatsmiete zu übernehmen. Mittlerweile hat sie das Portal "Helfer in der Krise" ins Leben gerufen, um Menschen anzuregen, Hilfe zu leisten, wenn sie genug Geld haben. Sie schlägt vor, neben Läden und Restaurants auch Jugendherbergen, Künstler oder Freiberufler zu unterstützen. Viele Inhaber freut es allein schon, wenn jemand nachfragt, wie es ihnen geht und ob man ihnen überhaupt helfen kann.

Die kolumbianische Hauptstadt Bogotá macht es vor:

Bogotá verfügt schon über 550km gut ausgebaute Radwege. Seit über 20Jahren ist jeder Sonntag und Feiertag vormittags autofrei.

Eine ungewöhnliche Maßnahme hat die Stadtverwaltung in Zeiten von Corona ergriffen: 117 km ihrer Hauptstraßen sind von 6  bis 19.30 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und für FahrradfahrerInnen geöffnet. So soll der ÖPNV entlastet und die Ausbreitung des Virus eingedämmt sowie die Stadtluft verbessert werden. 

China forstet Wüste Gobi auf

In China werden Teile der Wüste mit bislang 45 Millionen Hektar Wald aufgeforstet - eine Fläche größer als Deutschland. Das bindet gewaltige Mengen CO2 und verhindert, dass sich die Wüste weiter ausbreitet und als Folge die innerstaatliche Bevölerungswanderung zunimmt. In der Region Peking (so groß wie Bayern, aber von 130 Millionen Menschen bewohont) gibt es inzwischen keine Sandstürme mehr. Bis 2050 soll ein 4500 Kilometer langer und 100 Kilometer breiter "Schutzwall" aus neu gepflanzten Bäumen entstehen. (Chinas grüne Mauer)

Äthiopien griff das chinesische Konzept auf und lässt in einer groß angelegten Aktion 4 Milliarden Bäume pflanzen. Vor 50 Jahren war das Land noch zu 40% bewaldet, heute sind es nur noch 15 %.

Autolos und glücklich

700 Menschen im Wiener Stadtsbezirk Floridsdorf haben sich bereits vor 20 Jahren entschieden, in einer autofreien Siedlung zu leben. Die Bewohner haben sich im Mietvertrag verpflichtet, weder einen PKW zu besitzen noch dauerhaft zu nutzen. Statt der 244 Tiefgaragenplätze gibt es für die Bewohner zahlreiche Gemeinschaftsräume: Wohnzimmer mit Dachterrasse, Grillplatz, Sauna, Fitnessraum, Rad- und Holzwerkstatt, Kleinkinderraum und Jugendraum. In der Stadt Wien mit seinem schnellen Nahverkehrsnetz ist es einfach und preisgünstig, auf das Auto zu verzichten. Die Jahreskarte für Busse und Bahnen kostet 365 € und wird von mehr Menschen genutzt als es Autobesitzer gibt. In Wien werden fast 40 % aller Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Damit belegt die Stadt einen Spitzenplatz in Europa.
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Modellprojekt
Potentiale gemeinschaftlichen Wohnens

Kostenloser ÖPNV in Luxemburg

Luxemburg ist Vorreiter bei der Verkehrswende. Bahn, Bus  und Straßenbahn: sowohl Einheimische als auch Touristen müssen ab heute keine Fahrscheine mehr kaufen. Ausnahme ist die erste Klasse. Ziel ist es, die Menschen zu bewegen auf Busse und Bahn umzusteigen. Um den öffentlichen Tranksport attraktiv und zuverlässig zu gestalten, ist außerdem ein massiver Ausbau des ÖPNV vorgesehen. 

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