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„Die Kosteneinsparungen durch verringerte Schäden an Gesundheit und Ökosystemen überkompensieren die direkten wirtschaftlichen Kosten eines Ausstiegs aus der Kohleverstromung deutlich", erklärt Gunnar Luderer, Leiter der Energieforschungsgruppe am PIK und Professor für Globale Energiesystemanalyse an der Technischen Universität Berlin. Lesen Sie den gesamten Artikel!

2038 ist zu spät für den Kohleausstieg!

Ziel der ÖDP ist es, den Verzicht auf fossile Energieträger schnellstens umzusetzen und zu 100% auf erneuerbare Energie umzusteigen. Fossile Energieträger dürfen nicht länger zur Energieversorgung dienen. Die Braunkohleverstromung ist umgehend zu beenden. Reserve-Braunkohle-Kraftwerke, die lediglich auf Stand-by Braunkohle verbrennen, ohne genutzt zu werden, sind sofort abzustellen. Es ist ein Unding, dass  2020 ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen und im Rheinland sechs weitere Dörfer der Kohle geopfert werden sollen. Obwohl Konzerne massiv entschädigt werden, wird die Stilllegung der größten Emissionsschleudern auf die lange Bank geschoben. 

Die Erzeugung von regenerativem Strom wird zur Zeit häufig abgeregelt. Regenerative Energie muss gespeichert werden. Das Gasnetz in Deutschland verfügt über die 5-fache energetische Kapazität des Stromnetzes und hat ausreichende Kapazität, regenerative Energie an den Ort des Verbrauchs zu bringen. Kurzfristig kann sie am Entstehungsort in Gas umgewandelt und zur Energieanreicherung ins Gasnetz eingespeist werden.

Ergänzend sind alle technisch möglichen Maßnahmen zur Energieeinsparung verstärkt anzugehen.

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