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Pressemitteilung

Was hat mein Konsum mit der Klimakrise zu tun?

Wir haben einen großen Einfluss auf unseren ökologischen Fußabdruck, in erstaunlich hohem Maße durch unseren privaten Konsum und unsere Freizeitmobilität.

Was unser persönlicher Konsum mit der Klimakrise zu tun hat? Sehr viel: Durchschnittlich 27 % der CO2-Emissionen (!) gehen auf das Konto unseres Konsums, wie Dr. Maiken Winter (ÖDP) in ihrem Vortrag im Martinushaus am 14. März 2024 aufzeigte. Damit liegt der individuelle Konsum an der Spitze – noch vor dem Heizen und der alltäglichen Mobilität! So ist es u. a. der Freizeitverkehr, der hier massiv zu Buche schlägt, denn er verursacht deutlich mehr CO2-Emissionen als der Berufsverkehr. Was daraus folgt? Dass wir alle mit unserem privaten Konsum und unserer Freizeitmobilität einen erheblichen Einfluss auf unseren ökologischen Fußabdruck haben.
Dr.Maiken Winter räumte zudem mit der beliebten Ausrede „Was hilft es, wenn wir Deutschen uns um Klimaschutz kümmern?“ auf. Bisher werden den Ländern nämlich nur die Emissionen angerechnet, die vor Ort entstehen. Wenn man jedoch noch die Emissionen berücksichtigt, die durch unseren Konsum in anderen Ländern entstehen und die der Transport verursacht, ergibt sich eine bittere Bilanz. Dann ist Deutschland plötzlich auf Platz 7 der Länder mit dem höchsten CO2-Verbrauch. Das Ergebnis: Wir alle können sehr viel zum Klimaschutz beitragen, wenn wir denn wollen! Und wollen sollten wir.
Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)
Zwar muss die Politik Rahmenbedingungen erstellen, doch ich kann in meinem Umfeld auch etwas tun. Maßstab dafür könnte mein CO2-Fußabdruck sein. www.co2-rechner.bayern.de/

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