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Lebensmittellieferant China

Tonnenweise Fisch, Fleisch, Teiglinge, Milchprodukte, Tomaten, Spargel, Pilze, Apfelsaft, Äpfel, Mandrin-Orangen, Pfirsiche, Bananen, Erdbeeren, Früchte, Knoblauch, Gewürze und vieles andere kommt aus China auf den Teller preisbewusster Deutscher. Viele dieser Lebensmittel sind schwer belastet, ohne dass der Verbraucher auf den Dosen oder Gläsern die Herkunft erkennen könnte. Im Gegenteil: Die Etiketten sind irreführend. So lässt Tomatenmark "Adria" als Herkunft Italien vermuten. Weit gefehlt. Lebensmittelhändler verschweigen gerne die Herkunft der Ware. Aufschlussreich ist die SWR-Doku "China in Dosen. Billige Lebensmittel aus Fernost."
(Dazu ein Zeitungsbericht.)

Verschwiegen wird gerne, dass Schwerindustrie inmitten der Anbauflächen steht, vergiftetes Flusswasser für die Felder benutzt wird und die Böden extrem mit Schadstoffen belastet sind. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden, in Europa verbotenen Chemikalien, großen Mengen Düngemittel ... Öffentliche Kritik an der Nahrungsmittelsicherheit ist in China nicht erwünscht, ja sogar für Privatpersonen, Medien und Verbraucherschutzorganisationen verboten.

Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel:
Monatlich wird aufgelistet, wo verbotene Stoffe vorkommen. (siehe auch hier)
z.B. Schimmelgift in Erdnüssen aus China (Aflatoxine)
aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in granuliertem Knoblauch aus China
Salmonellen in Pinienkernen aus China
nicht zugelassene Pestizide wie Dinotefuran in Tee aus China
Antibiotika in Schweinedärmen für Wurst (Chloramphenicol und Nitrofuran Furaltodon)

Die scheinbar für uns so billigen Konservenprodukte haben ihren Preis. Dieser wird häufig in den Herstellungsländern bezahlt durch extrem niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten und problematische Produktionsmethoden zu Lasten von Natur und Mensch.

 

 

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