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Bürgers Stimme: Warum Radfahren?

Die ÖDP wird weiterhin einen Schwerpunkt auf das Thema "fahrradfreundliche Stadt" setzen. Der Radverkehr ist klimafreundlich und ökologisch höchst sinnvoll.

„Mir ist der Umweltschutz sehr wichtig“, erklärt der Schüler Martin Bauer auf die Frage, warum er ausschließlich Fahrrad fährt. „Außerdem bin ich schnell dort, wo ich hinwill. Radfahren ist einfach so praktisch, macht Spaß und ist auch ein Sport.“ Schließlich hat Martin sich fest vorgenommen, einmal den Mont Ventoux hinaufzuradeln, seitdem er dort war.

Sonja Fiedler wiederum, Mutter von zwei Kindern, fällt bei der Befragung als erstes ein: „Ich liebe es, an der frischen Luft zu sein.“ Dann fügt sie hinzu: „Mit dem Fahrrad bin ich in der Regel deutlich schneller als mit dem Auto und ich muss keinen Parkplatz suchen.“ Und was macht Fiedler, wenn es regnet? „Dann ziehe ich eine Regenhose an. Wo ist das Problem?“

Für Friedel Dehn (Rentner) ist wie für Martin der ökologische Aspekt zentral. Danach zählt er auf: „Ich finde Fahrradfahren viel schöner als Autofahren, weil ich an der frischen Luft bin. Die Bewegung tut mir gut. Und man kann beim Radeln so wunderbar abschalten.“ Auch Dehn ist wie Fiedler froh, dass die lästige und obendrein teure Parkplatzsucherei mit dem Fahrrad entfällt, denn: „Ich kann mit dem Rad genau dorthin fahren, wo ich hin will.“ Und wie sieht es bei Regen aus? „Gegenfrage: Wie oft regnet es bei uns so stark, dass man besser nicht mit dem Fahrrad unterwegs ist?“, kontert Dehn.

Allerdings –da sind sich alle Befragten einig– sind die Radwege stark verbesserungsbedürftig: Nach wie vor enden sie im Nichts oder führen an parkenden Autos vorbei, was brandgefährlich ist. Die wenigen Fahrradstraßen enden ähnlich abrupt wie Radwege an dicht befahrenen Straßen. Die Querung von Hauptverkehrsachsen wie z. B. der Würzburger Straße ist mühsam (lange Wartezeiten und kurze Grünphasen) etc. Hinzu kommt, dass der ruhende Verkehr nur ungenügend überwacht wird. Zugeparkte Radwege –gerne auch durch städtische Mitarbeiter– sind an der Tagesordnung.

Fazit: Der Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt ist noch weit, aber die Ökologisch-Demokratische Partei wird weiterhin einen Schwerpunkt auf dieses Thema setzen. Mit dem Bus zu fahren, spart beispielsweise nur wenig CO2 ein. Der Radverkehr ist hingegen fast CO2-neutral und schont dazu die Stadtkasse, weil die Straßen länger halten.

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)

 

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