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Carsharing statt Blechwüsten

Durch den weiteren Ausbau von Carsharing-Angeboten will die ÖDP Aschaffenburg Blechwüsten in Wohngebieten entgegenwirken.

Es ist unbestritten: Es gibt Situation im Alltag, in denen ein PKW von großem Nutzen ist, ja sogar unentbehrlich erscheint. Gleichwohl stellt sich die Frage, ob es zwangsläufig immer ein eigener PKW sein muss. Ein Blick in Aschaffenburger Wohngebiete macht deutlich, dass ein Großteil der Privatautos über weite Strecken des Tages ungenutzt herumsteht. Gleichzeitig ist der Parkdruck enorm. Denn wer sein Auto regelmäßig und viel nutzt, findet abends oder am Wochenende keinen regulären Parkplatz. Das Ergebnis: Die Wohngebiete gleichen Blechwüsten, in denen für Fußgänger, Fahrradfahrer und v. a. für spielende Kinder kein Platz ist.

Daher plädiert die Ökologisch-Demokratische Partei Aschaffenburg für einen systematischen Aufbau von Carsharing-Angeboten in Wohngebieten. Erste Ansätze sind da: Nach Auskunft von Herrn Fleckenstein (Stadtwerke Aschaffenburg) sind z. B. im Neubaugebiet Anwandeweg (Nilkheim) Carsharing-Plätze vorgesehen. Das Stadtteilzentrum am Geschwister-Scholl-Platz verfügt bereits über Carsharing-Plätze, weitere Standorte in Aschaffenburg wie das Brentano-Viertel werden geprüft. Für die ÖDP-Vorsitzende Katharina Dehn ist klar: „Wenn die Verkehrswende gelingen soll, muss die öffentliche Hand in Vorleistung gehen, indem sie Angebote schafft.“

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)

Der VCD betreibt seit 1998 ein Carsharing-Angebot in Achaffenburg