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Pressemitteilung

Jakobs-Kreuzkraut ist für Mensch und Tier sehr giftig

Noch bevor das Mähgut an Tiere verfüttert oder zu Heu getrocknet wird, muss das Gewächs mit der gelben Blüte mit Handschuhen im Müll beseitigt werden.

Fünf Müllsäcke gut gefüllt mit dem giftigen Jakobs-Kreuzkraut haben Mitglieder der ÖDP Aschaffenburg auf Initiative von Christopher Elbert im Bereich der Ebersbacher- und Kulmbacher Straße aus den dortigen Wiesen herausgerissen. In manchen Gegenden hatte sich das Jabobs-Kreuzkraut so stark vermehrt, dass der dort gewonnene Honig vernichtet werden musste. Erkennen kann man dieses Gewächs an der gelben Blüte mit 13 nicht einander überlappenden Blütenblättern. Es unterscheidet sich von anderen Kräutern in der Wiese auch durch seinen dunkelroten bis lilafarbenen Blütenstiel. Da selbst die Berührung der Pflanze gefährlich ist, sollte man unbedingt feste Handschuhe beim Jäten tragen und mit geeignetem Werkzeug die Wurzel ausstechen. Zwar ist das Jakobskreuz-Kraut eine heimische Pflanze, von der einzelne Schmetterlinge sogar profitieren. Problematisch wird es jedoch, wenn es im Mähgut an Tiere verfüttert wird und es so in unseren Nahrungskreislauf gelangt. Denn der enthaltene Stoff kann im Extremfall bei Mensch und Tier zu tödlichen Leberschäden führen. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben oder an einer möglichen Sammelaktionen Anfang Juli 2027 teilnehmen möchten. 
Thomas Müller

 

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