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Pressemitteilung

Mahnwache gegen ein Endlager im Raum Aschaffenburg

Zur Mahnwache gegen ein Endlager im Raum Aschaffenburg hatte die Ökologisch-Demokratische Partei in die Herstallstraße eingeladen. Rudolf Lang (ÖDP), Jürgen Zahn von der Kommunalen Initiative (KI) und Brigitte Bert für die Letzte Genergation (LG) nannten viele Fakten zum Thema.

Für tausende Tonnen radioaktiven Müll sucht Deutschland ein Endlager auch im Spessart. Mindestens 1.000.000 Jahre muss der Atommüll sicher gelagert werden. Kann man sich das vorstellen? Der Homo Sapiens ging auf Wanderschaft und verließ vor etwa 100.000 Jahren Afrika, um nach Indien und in den nahen Osten zu ziehen, bevor er die ganze Welt besiedelte. Wie lange müssen wir den atomaren Müll bewachen? Ist das realistisch?
Bisher wurden Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände angelegt. Ihre Sicherheitsnachweise (z.B. was die Castorbehälter betrifft) gelten nur für 40 Jahre. Die Entscheidung für ein Endlager wird 2046 bis 2068 getroffen. Dann soll mit dem Bau einer Lagerstätte begonnen werden, bevor sie Jahre später befüllt werden kann. Man hat Müll produziert, ohne zu wissen, wo er gelagert werden kann. Ob wir jemals für viele hunderttausend Jahre ein Endlager entdecken werden, ist überaus fraglich.

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