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Pop-Up-Radweg in der Rhönstraße

Umgestaltung Aschaffenburgs zu einer fahrradfreundlichen Stadt: Pop-Up-Radwege in der Rhönstraße können ein Anfang sein.

Die ÖDP Aschaffenburg möchte einen mutigen Anfang bei der Umgestaltung Aschaffenburgs zu einer fahrradfreundlichen Stadt machen. Dazu Stadträtin Leonie Kapperer: „Wir fordern einen Pop-Up-Radweg in der Rhönstraße von der Würzburger Straße in Richtung Schweinheimer Straße.“ Die Rhönstraße bietet sich aus mehrerlei Gründen dafür an. Auf der Straße sind Fahrradfahrer durch das hohe Verkehrsaufkommen zu stark gefährdet. Zwar sind die Gehsteige auf beiden Seiten für den Fahrradverkehr freigegeben, doch kommt es dadurch häufig zu Konflikten mit Fußgängern. Insbesondere auf der Seite mit den neugebauten Reihenhäusern ergeben sich zusätzliche Schwierigkeiten. Denn der Gehsteig ist außerdem für PKWs und Lieferverkehr freigegeben, was durch eine verkehrsplanerisch fragwürdige Konstruktion bedingt ist. Die Carports der Reihenhäuser sind so angelegt, dass die Anwohner mehrere Meter parallel zur Straße über den Gehweg fahren müssen. Ein echter Radweg erscheint als sinnvolle Lösung für die bestehenden Probleme.
Im Übrigen sei erwähnt, dass viele Großstädte hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass Pop-Up-Radwege eine kostengünstige und unbürokratische Umwidmung von Verkehrswegen darstellen.

Am Dienstag, den 14. Juli übergab die ÖDP-Vorsitzende Katharina Dehn dem Oberbürgermeister das Ergebnis einer Bürgerbefragung: 92 Anwohner der Rhönstraße haben mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie den Antrag der ÖDP für einen Pop-Up-Radweg in ihrer Straße befürworten. Oberbürgermeister Herzing bekundete in der Sitzung des Planungs- und Verkehrssenats, eine Abstimmung über den Antrag zu verschieben. Er erklärte, das Gespräch mit den Anwohnern suchen zu wollen.

Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)